Profilanalyse zur eigenen Stärkenbestimmung

Die Profilanalyse stellt ein zentraler Baustein des Berufswahlpasses dar. Sie besteht aus einer Selbsteinschätzung der eigenen Organisationsfähigkeit, der eigenen Arbeitsweise, des Gruppenverhaltens und verschiedener Begabungen (räumliches Vorstellungsvermögen, Mathematische Begabung, handwerkliches Geschick, Fremdsprachen, u.a.). Diese wird ergänzt durch möglichst mehrere Fremdeinschätzungen (Freunde, Eltern). Selbst- und Fremdeinschätzung werden schließlich miteinander verglichen. Die Profilanalyse dient:

  • der besseren Wahrnehmung der eigenen Stärken
  • der besseren Wahrnehmung der Einschätzung durch Andere
  • der Vorbereitung auf die Entwicklung eines persönlichen Kompetenzprofils (ebenfalls im Berufswahlpass enthalten), das Bestandteil der schriftlichen Bewerbung sein sollte (z.B. im Europass)

Profilanalysen sollten idealerweile mehrmals in verschiedenen Jahrgangsstufen angeboten werden, da die Entwicklung der eigenen Stärken selbstverständlich ein Prozess darstellt. Die erste Profilanalyse sollte in der 7. Jahrgangsstufe durchgeführt werden. Für die Durchführung und die Auswertungsanleitung für die Schüler/innen ist eine Schulstunde zu veranschlagen.