Migration gibt Hintergrund:

Auch wenn in den Schulen Migration oft noch als beonderer Förderbedarf gehandelt wird,
die Leistung, mehrere Kulturen und Sprachen zu verstehen, kann ein klres Plus sein.
Der Europass-Lebenslauf bietet die Möglichkeit, das Sprachvermögen abzubilden.

„Der ganze Lebenslauf entscheidet sich in den ersten zehn Jahren“, sagt der Soziologe Hartmut Häußermann. Er hat an der Humboldt-Universität die Verteilung der Kinder unter 18 Jahren mit Migrationshintergrund über das Berliner Stadtgebiet untersucht und war verblüfft über deren hohen Anteil in einigen bevorzugten Wohnlagen.

Deshalb unterscheidet er nun „bildungsnahe“ von „bildungsfernen“ Migranten. Bildung gilt als Eintrittskarte in den Arbeitsmarkt. Wo Bildung und Beschäftigung fehlen, kommt es zu Problemen. Wer dagegen eine Ausbildung hat und in Arbeit steht, ist integriert.

Aber welches dieser zwei Schicksale einen Menschen trifft, das hat nichts mit dessen nationaler, ethnischer oder kultureller Herkunft zu tun, sondern mit Ehrgeiz und Bildungsorientierung. http://www.tagesspiegel.de/berlin/Integration;art270,2717082